How ostensibly constructive attempts use bullying and lead to destruction by Gitta Peyn

 

- Draft translation -

Mobbing konzentriert sich immer auf Äußerlichkeiten: auf Stil und Ton, auf Aussehen und Hautfarbe, auf Gruppenzugehörigkeit. Mobbing ist Konditionierungsversuch.

 

Bullying always focuses on externals: on style and tone, on appearance and skin color, on group membership. Bullying is conditioning.

Deshalb muss Kommunikationsorganisation, die konstruktives Miteinander fördern will, genau den anderen Weg gehen und sich auf Sachaspekte und FORM der Kommunikation konzentrieren, statt auf als konstruktiv eingeschätzte Werte wie Freundlichkeit, vertrauensvolle Atmosphären und so weiter. Diese wirken nicht nur paradox, sondern außerdem innovationsfeindlich.

 

 

Therefore, communication organizing that wants to promote constructive interaction must go exactly the other way and focus on factual aspects and FORM of communication instead of values that are assessed as constructive, such as friendliness, trusting atmospheres and so on. These not only have a paradoxical effect, but are also hostile to innovation.

 

 

Das bedeutet nicht, dass wir Atmosphären der Unfreundlichkeit und des Misstrauens fördern sollten, sondern es gilt zu erkennen, dass alle Reaktionen auf Äußerlichkeiten versuchen die Beziehungsebene zu regulieren. Sie führen von der Sachebene weg und erlauben es emotionalen Triggern und Verlustaversion die Kommunikation auszurichten. Mobbing ist unweigerlich die Folge - jene werden gemobbt, die die unmöglichen Dinge sagen und tun, und das Mobbing entwertet die Sachebene und damit den Persönlichkeitswert des Andersdenkenden und Andershandelnden für die Gesellschaft, indem vollständig von dem weggeführt wird, was ihn oder sie ausmacht (nämlich der andere Gedanke, die andere Tat) und hingeführt wird zu dem, worauf man sich gleichzuschalten versucht: die gleiche Art zu denken, zu sprechen und zu handeln.

 

 

This does not mean that we should promote atmospheres of unfriendliness and mistrust, but it is important to recognize that all reactions to externals attempt to regulate the relational level. They lead away from the factual level and allow emotional triggers and loss aversion to align communication. Bullying is inevitably the result - those who say and do the impossible things are bullied, and bullying devalues the matter level and thus the personality value of the person who thinks and acts differently to society by leading completely away from what makes him or her different (namely, the different thought, the different deed) and toward what people try to equate to: the same way of thinking, speaking, and acting.

 

Nachhaltig konstruktives Miteinander setzt auf konstruktives Irritationsinteresse, wissend, dass Konflikte, Ambivalenz, Ambiguität nicht nur unvermeidlich sind, sondern dass sie aus Komplexität entstehen. Es ist die Irritation, die der Andere in uns auslöst, die uns die Chance für Veränderung liefert, insofern müssen wir ihm schon erlauben, uns irritieren zu dürfen und ihn sogar motivieren uns irritieren zu können. Das bedeutet: Wir finden Mittel und Wege zu signalisieren, dass wir konfliktoffen sind, auch wenn es uns dabei schlecht geht. Gute Gefühle sind hier nicht nötig - sie haben zu müssen, sogar schädlich.

 

 

Sustainable constructive cooperation relies on constructive irritation, knowing that conflicts, ambivalence, ambiguity are not only inevitable, but that they arise from complexity. It is the irritation that the other triggers in us that provides us with the chance for change, insofar we must already allow him to be allowed to irritate us and even motivate him to be able to irritate us. This means: We find ways and means to signal that we are open to conflict, even if it makes us feel bad. Good feelings are not necessary here - having them is even harmful.

 

 

Es ist vollkommen in Ordnung, sich auch mal schlecht zu fühlen, wütend zu werden, zu erröten, zu stottern, sich unbehaglich zu winden, Angst zu haben, solange schlussendlich auch daran gearbeitet wird, emotionale Affekte rational begleiten zu können, so dass sie zwar da sein dürfen, nicht aber immer unbedingt stören müssen. Doch auch stören müssen sie können dürfen, denn oft sind sie das Einzige, was uns vor dem Bully schützt - ganz besonders, wenn dieser ins Gewand der Liebe gekleidet an uns herantritt und uns darüber zu mobben, zu kontrollieren, zu besitzen, zu betrügen und auszubeuten versucht. Niemals sollte sich jemand schlecht fühlen müssen, der auf so etwas mit emotionaler Abwehr reagiert! Er/sie folgt nur eigenen Wahrhaftigkeitsinstinkten, die dem narzisstischen Übergriff des Anderen begegnen. Die emotionale Reaktion ist evolutionär älter, deshalb oft schneller und erfahrener als der bewusst reflektierende Verstand.

 

 

It's perfectly okay to feel bad sometimes, to get angry, to blush, to stutter, to squirm uncomfortably, to be afraid, as long as, in the end, we also work on being able to accompany emotional affects rationally, so that they are allowed to be there, but don't always necessarily have to disturb. But they must also be allowed to disturb, because they are often the only thing that protects us from the bully - especially when he approaches us dressed in the garb of love and tries to bully, control, possess, cheat and exploit us. Never someone should have to feel bad who reacts to such a thing with emotional defense! He/she is only following own truthfulness instincts that counter the narcissistic assault of the other. The emotional reaction is evolutionary older, therefore often faster and more experienced than the conscious reflecting mind.

 

 

Ohne den Anderen können wir viele Teile der Welt überhaupt nicht sehen. Ein Künstler braucht jemanden wie Einstein, wenn er selbst nicht fähig ist so etwas wie Relativitätstheorie zu entwickeln, um so auf neue kreative Ideen für seine Bilder zu kommen. Jemand wie Einstein braucht, wenn er qualifiziert Musik machen will, Leute, die ihm dafür Violinsonaten schreiben, weil er es selbst nicht kann. Könnte er deren Sonaten nur dann spielen, wenn ihm die Künstler menschlich sympathisch wären, könnte er nur das spielen, was von der FORM her bereits zu seinen eigenen Emotionalitäten passt. Nur eitle Narren wehren gute Kunst und gute Projekte ab, weil ihnen Künstler und Projektgeber nicht sympathisch genug sind.

 

 

Without the other we cannot see many parts of the world at all. An artist needs someone like Einstein, if he himself is not able to develop something like relativity theory, in order to come so on new creative ideas for his pictures. Someone like Einstein needs, if he wants to make qualified music, people who write him violin sonatas for it, because he cannot do it himself. If he could play their sonatas only if the artists were humanly sympathetic to him, he could play only what already fits his own emotionalities from the FORM. Only vain fools reject good art and good projects because artists and project givers are not sympathetic enough to them.

 

 

Die Andersartigkeit des Anderen wird immer unbequem sein. Gleichheit vermittelt Wohlgefühle, denn in der Gleichheit erkennen wir uns selbst. Um aber die eigenen blinden Flecken zu erkennen, benötigen wir die blinden Flecken der Anderen - die durch sie erzeugten Störungen erlauben uns erst einen weiteren Blick. Wer glaubt, er braucht die Andersartigkeit des Anderen, der ihn noch zu irritieren vermag, nicht, glaubt auch bereits, dass er die "richtige Wahrheit" gefunden hat.

 

 

The otherness of the other will always be uncomfortable. Sameness conveys feelings of well-being, because in sameness we recognize ourselves. But in order to recognize our own blind spots, we need the blind spots of the others - the disturbances created by them only allow us a wider view. Whoever believes that he does not need the otherness of the other, who is still able to irritate him, also already believes that he has found the "right truth".

Eltern finden häufig ihre Kinder irritierend, deshalb wollen sie sie erziehen und ertragen dann die Irritation höchstens, anstatt sie für sich zu nutzen, aber wohin erziehen sie sie? Oft dahin, dass die Kinder nicht mehr irritieren (können). Was dabei auf der Strecke bleibt: Dass die Eltern von ihren Kindern lernen und aus den Perspektiven dieser heranwachsenden Menschen erfahren, wie sie für sich neue Perspektiven gewinnen.

 

 

Parents often find their children irritating, so they want to educate them and then at best endure the irritation instead of using it for themselves, but where do they educate them to? Often to the point that the children (can) no longer irritate. What falls by the wayside: That the parents learn from their children and experience from the perspectives of these growing people how they gain new perspectives for themselves.

Gesellschaften, die ihre Kinder so erziehen, bringen Erwachsene hervor, die mit der Irritation, die der Andere ist, nicht mehr umgehen möchten oder gar können, und die dadurch in tiefe Konflikte mit sich selbst gestoßen werden, weil sie daran glauben, dass Selbst und Miteinander ohne Irritation besser funktionieren. Doch Identität funktioniert immer paradox, weshalb Konflikte mit sich selbst und mit anderen unvermeidbar sind und weshalb jeder Versuch sie auszuschalten dazu führt, an Entscheidungs- und damit kreativer Kraft zu verlieren.

 

Societies that educate their children in this way produce adults who no longer want to or even can deal with the irritation that is the Other, and who are thus thrust into deep conflicts with themselves because they believe that self and togetherness function better without irritation. But identity always works paradoxically, which is why conflicts with oneself and with others are unavoidable and why any attempt to eliminate them leads to losing decision-making and thus creative power.

 

 

Erst in der Irritation, im Konflikt schubsen wir uns ins Neue hinein. Erst in Irritation und Konflikt emergiert konstruktives Miteinander. Alles andere ist Gleichschaltung.

 

Only in irritation, in conflict, do we push ourselves into the new. Only in irritation and conflict does constructive togetherness emerge. Everything else is synchronization.

Da unmöglich ist, auch ernstere Konflikte zu vermeiden und ebenso unmöglich ist, über rein auf Zuhören, Verständnis, Vertrauensatmosphären und so weiter gesetzte Kommunikation zu organisieren, ohne dass sie monoton wird und beginnt ernstzunehmende, beziehungsweise nachhaltige Innovation zu verhindern, hilft zu begreifen, dass wir emotionale Menschen sind und ein richtiges Boot nun einmal schaukelt.

 

 

Since it is impossible to avoid even more serious conflicts and equally impossible to organize communication based purely on listening, understanding, trusting atmospheres and so on without it becoming monotonous and starting to prevent serious or sustainable innovation, it helps to understand that we are emotional people and a real boat rocks.

Wer versucht sich emotional so zu glätten, dass nichts anderes mehr als Freundlichkeit gezeigt werden kann, gibt seine Fähigkeit neu zu entscheiden dort auf, wo das System an die Konflikte stößt, die durch Freundlichkeit motiviert werden. Deshalb kann der Vorschlag des Dalai Lama allem mit Freundlichkeit und Humor zu begegnen, nicht klappen. Freundlichkeit kann in der Krise kraftlos machen - schlimmer noch: im Weg sein. Der Rettungssanitäter, der dringend durch die Schaulustigen an den Schwerverletzten ran muss, wird im Zweifelsfall sogar zu Gewalt fähig sein, sonst kann er seinen Job nicht machen. Er muss "ruppig" können, durchsetzungsfähig und humorlos. Er muss fähig sein auf die Gefühle der Umstehenden keine Rücksicht zu nehmen. Solche Fähigkeit wird aber in pseudokonstruktiven Umfeldern unterdrückt, und das ist einer der Gründe, warum wir so schlecht mit Krisen umgehen: Ausgerechnet diejenigen, die mit den besten Absichten über "gute Werte" reden, schwächen das System und stärken destruktive Kräfte, weil sie nicht wissen, was sie da tun und dass ihre Vorschläge widernatürlich sind und alles nur noch schlimmer machen werden, lernen sie nicht, ihren Fokus zu verlagern.

 

 

Those who try to smooth themselves emotionally so that nothing but kindness can be shown, give up their ability to decide anew where the system comes up against the conflicts motivated by kindness. Therefore, the Dalai Lama's suggestion to face everything with kindness and humor cannot work. Kindness can render powerless in a crisis - worse, get in the way. The paramedic, who urgently needs to get to the seriously injured man through the onlookers, will even be capable of violence in case of doubt, otherwise he cannot do his job. He must be able to be "gruff," assertive and humorless. He must be capable of showing no consideration for the feelings of bystanders. But such ability is suppressed in pseudo-constructive environments, and that is one of the reasons why we handle crises so badly: Of all people, those who talk about "good values" with the best of intentions weaken the system and strengthen destructive forces, because they don't know what they are doing and that their proposals are unnatural and will only make things worse if they don't learn to shift their focus.

Wechsel ist Stabilität - Stabilität ist Wechsel - sagt der Mystiker, und der Blick auf den Baum des Lebens der Kabbala verrät uns, dass Gnade durch Strenge ausgeglichen werden muss und umgekehrt, dass nur durch die Fähigkeit Gegensatzpaare zu leben (und sie eben nicht so "auszugleichen", dass nur Matsch übrig bleibt) echter Ausgleich und damit konstruktive Beziehungen emergieren können. Wer sich vorstellt, dass Ausgeglichenheit darin besteht, lächelnd fünf Zentimeter über dem grünen Rasen zu schweben und durch nichts mehr getriggert zu reagieren, und wer das versucht sozial zu organisieren, der muss sich gefallen lassen, dass wir ihm nicht nur vorwerfen, ideologische Systeme zu motivieren, sondern von vornherein Willkürsysteme zu initialisieren, in denen Whataboutism und Mobbing regieren.

 

 

Change is stability - stability is change - says the mystic, and a look at the tree of life of the Kabbalah tells us that grace has to be balanced by severity and vice versa, that only through the ability to live pairs of opposites (and not to "balance" them in such a way that only mud remains) real balance and thus constructive relationships can emerge. Whoever imagines that balance consists of floating smilingly five centimeters above the green lawn and no longer reacting triggered by anything, and whoever tries to organize this socially, must put up with us accusing him not only of motivating ideological systems, but also of initializing arbitrary systems from the outset, in which whataboutism and mobbing reign.

Der auf pseudokonstruktiv gedrillte Mensch hat keinen Sinn für freilassendes Denken, beziehungsweise wird in seinem saft- und kraftlos freilassenden Denken entweder von seinen Glaubenssätzen so weichgespült, dass sich gerade dadurch jede Form von denkbarer Bosheit durchsetzen kann oder wird selbst zum Erzieher.

 

 

The man drilled on pseudo-constructive has no sense for releasing thinking, respectively in his sapless and powerless releasing thinking he is either so soft-washed by his beliefs that just through this every form of conceivable wickedness can assert itself or he becomes an educator himself.

Evolution hat uns als komplexe Konfliktsysteme hervorgebracht, das ist unsere Stärke. Gleichzeitig hat sie konservatives Denken in uns angelegt, um dafür zu sorgen, dass funktionierende Lösungen nicht umgehend wieder umgestoßen werden. Zwischen diesen beiden herausragenden Fähigkeiten uns kontinuierlich zu innovieren und uns gleichzeitig zu konservieren emergieren tagtäglich unsere Lebenskonflikte mit uns selbst und mit anderen, die wiederum Veränderung anstoßen und gegen deren Resilienz wir uns oft nur mit Macht zur Wehr setzen können.

 

 

Evolution has produced us as complex conflict systems, which is our strength. At the same time, it has created conservative thinking in us to ensure that working solutions are not immediately overturned. Between these two outstanding abilities to innovate continuously and to conserve ourselves at the same time, our life conflicts with ourselves and with others emerge every day, which in turn trigger change and against whose resilience we can often only defend ourselves with power.

 

 

Über diese Macht und Kraft verfügen wir: Wir sind Raubtiere, Eroberer, Forscher auf wilden, einsamen Bergen, Künstler, die ein Leben in Armut Verrat gegen ihre Impulse vorziehen, Entwickler, die sich anhaltend gegen die Konditionierungsversuche Anderer stellen können, weil sie dem Ruf ihrer Gene folgen, Beiträge zur gesellschaftlichen Entwicklung zu leisten.

 

We have this power and strength at our disposal: We are predators, conquerors, explorers on wild, lonely mountains, artists who prefer a life of poverty to betrayal against their impulses, developers who can persistently resist the conditioning attempts of others because we answer the call of our genes to make contributions to social development.

Wenn wir diese Fähigkeiten sozial durch falsch angesetzte Kooperationssysteme zu unterdrücken versuchen, suchen sie sich ihre Wege an anderen Stellen, beziehungsweise verlieren wir an Energie uns gegen sie zur Wehr zu setzen, wo sie uns eindeutig schaden, wo sie uns und andere ausbeuten, unsere Umwelten rücksichtslos zerstören und uns in Richtung Abgrund treiben.

 

 

If we try to suppress these abilities socially by wrongly set cooperation systems, they look for their ways in other places, respectively we lose energy to defend ourselves against them, where they clearly harm us, where they exploit us and others, destroy our environments ruthlessly and drive us towards the abyss.

 

 

Deshalb und aus vielen anderen Gründen ist es keine gute Idee, auf konstruktives Miteinander über Tonregulierung, über Äußerlichkeiten zu gehen. Dieser Weg sorgt nicht für die Art von multiresilientem Denken, Sprechen und Handeln, das wir in Metakrisen brauchen. Er versperrt ihn, und er tut dies durch Mobbing, wie wir immer wieder bei jenen beobachten können, die auf Kritik an eben ihren konstruktiven Versuchen genau damit reagieren. Tonregulierung bringt die Narzissten und Psychopathen nach oben - alle anderen können sich gegen uns ja nicht durchsetzen. Tonregulierung treibt die Künstler und Forscher ins Abseits, weil sie in den Symbolsätzen der Masse ihre Kunst und Forschung nicht betreiben können. Tonregulierung heißt Mobbingsystem, heißt Mobbingerfahrung für Jeden.

 

 

For this and many other reasons, it is not a good idea to approach constructive interaction through tone regulation, through externals. This path does not provide for the kind of multi-resilient thinking, speaking and acting that we need in meta-crises. It obstructs it, and it does so by bullying, as we can observe again and again in those who respond to criticism of precisely their constructive attempts by doing just that. Tone regulation brings the narcissists and psychopaths to the top - after all, all the others cannot prevail against us. Tone regulation drives the artists and researchers into the sidelines, because they cannot pursue their art and research in the symbol sets of the masses. Sound regulation means bullying system, means bullying experience for everyone.

 

 

Wir sind hier herausgefordert mehrdimensional zu denken. Transpersonales Leadership, Konzentration auf Zuhören und andere Verliebtheiten in die eigenen (nur scheinbar guten) Visionen bringen keine multiresilienten Systeme hervor, es sei denn, wir würzen das Ganze mit ordentlichen Prisen Verständnis für Individualität, emotionale Reaktion, vollständige Andersartigkeit, Irritation, Konflikt, Ambiguität, Polyvalenz und so weiter.

 

 

We are challenged here to think multidimensionally. Transpersonal leadership, focus on listening, and other infatuations with one's own (only seemingly good) visions do not produce multiresilient systems unless we spice it all up with decent pinches of understanding individuality, emotional response, complete otherness, irritation, conflict, ambiguity, polyvalence, and so on.

Wir sollten damit aufhören zu versuchen, unsere Natur abzuschaffen und statt dessen das tun, wofür wir tatsächlich gebaut sind: die entropische Welle zu surfen. Wir sind alle geborene Komplexitätsmeister und Chaos-Manager. Wir sind alle ein bisschen gaga, ein bisschen durcheinander, ein bisschen emotional, ein bisschen schief und schräg, ein bisschen kompliziert, ein bisschen konfliktavers (und deshalb streitsüchtig) und so weiter. Das hat Evolution in uns angelegt, damit wir überleben. Wie absurd von uns, diese Fähigkeiten gering zu schätzen, anstatt sie zu akzeptieren und zu lernen damit umzugehen, ohne uns gegenseitig in Richtung "jetzt sind wir alle konstruktiv" zu mobben, oder?

 

 

We should stop trying to abolish our nature and instead do what we are actually built to do: surf the entropic wave. We are all born complexity masters and chaos managers. We're all a little gaga, a little messy, a little emotional, a little wonky and quirky, a little complicated, a little conflict-averse (and therefore argument-addicted), and so on. That's what evolution has put in us to help us survive. How absurd of us to hold these abilities in low esteem instead of accepting them and learning to deal with them without bullying each other into "now we're all constructive," right?

 

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